Friedhofsgärtnerei Klaus Habel

Ältere Beiträge

4. April 2014: Heute haben wir unsere Grabstätten in Zülpich mit praxistauglichen Bepflanzungen angefertigt. Dadurch sind die Endresultate nicht so spektakulär, wie einige Kollegen hier angetreten sind. Der betriebene Material- und Arbeitsaufwand ist bei vielen durchaus mit der Bundesgartenschau zu vergleichen.Unsere Beiträge sind allerdings als Vorbilder für den echten Friedhof vor Ort zu verstehen - aber urteilen Sie selbst!!!!

12. November 2013 Heute war die erste Besichtigung des Gartenschaugeländes in Zülpich.Die Aufteilung ist sehr interessant und besonders der Ausstellungsteil Grabanlage und Grabmal in einer Sackgasse gegenüber der Gastronomie lässt einiges erwarten.Mit der Auswahl unserer Grabsteine können wir sehr zufrieden sein.

01. März 2013 Heute steigt unser Sohn Sven als gelernter Gärtner in die Firma ein.Da er bereits Erfahrung im Zierpflanzenbau und als Garten-und Landschaftsgärtner gesammelt hat, wird er sicherlich eine Bereicherung im Know-How für uns alle bringen.
Er betreut zunächst die neuen Grabstätten, für deren Übernahme wir bisher schon viel Lob erhalten haben. Hierbei soll er in den nächsten Jahren Erfahrung im Friedhofsbereich sammeln und dann die entsprechende Meisterausbildung absolvieren.

01. Januar 2013: Mit der Übernahme der Grabstätten von Blumen P. Lippegaus ist uns eine sinnvolle Erweiterung unseres Betriebes gelungen. Die ca. 200 Grabstätten lassen sich genau ohne allzu großen Aufwand in unsere Abläufe integrieren. Zudem haben wir nun einen festen Ansprechpartner für floristische Leistungen wie Kränze, Gestecke und Schnittblumen.
Außerdem wird Petra Lippegaus weiterhin vor Ort sein und ihre und unsere Kunden beraten und auch neue Aufträge vermitteln- alles in allem eine gute Kooperation für alle Seiten!

20. April 2012: "Wir möchten Impulse geben."

Seit 30 Jahren setzt der „Kreis selbständiger Handwerker“ (KSH) nicht nur durch Fachkompetenz regionale Akzente. Auch die Nachwuchsförderung und soziale Projekte liegen dem Spezialisten-Verbund am Herzen, wie KSH-Vorsitzender Matthias Meyer im folgenden Interview erläutert.

Herr Meyer, wofür steht der KSH? "Handwerk und Mittelstand sind in Deutschland nach wie vor ein wesentlicher Motor der Konjunktur. Als regionaler Zusammenschluss etablierter Meisterbetriebe möchten wir diese fachliche Kompetenz bündeln und unseren Kunden so einen effizienten gemeinsamen Leistungsstandard bieten."

Wie viele Unternehmen umfasst Ihr Verbund? "20 Unternehmen aus Köln-Dellbrück und Holweide haben sich hier zusammengeschlossen. Insgesamt beschäftigen wir in der Region ca. 500 Mitarbeiter."

Erhalten bei Ihnen auch Auszubildende eine Chance? "Die Nachwuchsförderung ist eines unserer zentralen Anliegen. Dies dokumentieren unsere 40 Ausbildungsplätze. Über Anforderungen und Perspektiven können sich Interessenten übrigens am 28. und 29. April im Rahmen unserer Handwerkerausstellung auf dem Dellbrücker Marktplatz selbst ein Bild machen."

Gibt es weitere wesentliche Schwerpunkte der KSH-Aktivitäten? "Besondere Bedeutung hat seit Gründungszeiten die Förderung gemeinnütziger Institutionen wie regionaler Kindergärten oder Vereine wie etwa „Dellbrück hilft“, zu dessen Gunsten wir auf dem kommenden Handwerkermarkt eine Tombola durchführen werden. Unterstützt werden zudem öffentliche Projekte wie der Ausbau des Holweider Marktplatzes oder andere Initiativen zur Förderung des traditionsreichen Wohn- und Wirtschaftsstandorts im Kölner Osten."

1. September 2011: Wir haben wieder Silber, allerdings mit unserer niedrigsten Punktzahl (83,4). Mit dem Kommentar der Preisrichter ('Bodendecker nicht geschlossen, Beet') ist uns leider nicht geholfen, was man verbessern könnte. Als gute Sportler können wir aber gut mit dem Ergebnis leben und beim nächsten mal wird alles besser - vielleicht urteilen Sie einfach selbst!!

28. August 2011: Der Bodendecker hat die ganze Zeit Probleme bereitet, der Dauerregen ab Anfang Juli hat es noch verschlimmert. Zwischendurch haben wir mehrfach ausgebessert, aber zur nächsten Bewertung wollen wir alles neu machen. Außerdem wollen wir etwas von den Rottönen weg und integrieren im Beet deshalb einen Gelbton, der das ganze am Grundton des Steins anlehnen soll und zusätzlich einen starken Kontrast darstellt, was gut zum Grundthema passt. Nach einem vollen Tag zu viert sieht die Anlage ganz neu aus - mal sehen was wie Preisrichter denken.

2. Juni 2011: Mit 88,6 Punkten haben wir die Goldmedaille knapp verpasst - die nachgepflanzten Bodendecker haben die Hitze nicht vertragen, so dass bei der Bewertung wieder braune Stellen und leichte Lücken im Bodendecker waren- schade, aber wir können ja auch nicht am Grab stehen bleiben! Mit 1x Gold und 1x Silber stehen wir immer noch gut da.

28./29. Mai 2011: Jetzt geht´s auf in die Sommerbepflanzung. Im Bodendecker hat sich durch den viel zu dichten Stand und die große Hitze ein Pilzbefall eingeschlichen- es muß also ausgebessert und dann natürlich noch das Beet erneuert werden. Unser Frühlingsbeet sieht noch einigermaßen gut aus, aber man freut sich doch auf etwas Neues. Wir haben wieder alles in rot- und rosa gehalten, der Aufwand ist diesmal überschaubar, allerdings werden die Bodendecker alle mit der Hand geschnitten.

Nach einem langen Arbeitstag zu dritt sind wir mit dem Ergebnis zufrieden. So sieht es aus.

13. April 2011: Soeben ist das Ergebnis der Bewertung für die Frühjahrsbepflanzung eingetroffen:Wir haben eine Goldmedaille!! Damit haben wir nicht gerechnet, unsere Hoffnungen erstreckten sich darauf, als Erstaussteller überhaupt eine Medaille zu erreichen. Dementsprechend ist die Freude groß. Wir nehmen uns vor, darauf im Herbst eine gute Flasche zu köpfen. Ab sofort haben wir nichts mehr zu verlieren und hoffen, im Sommer noch einen Preis zu ergattern.

7.-9. April 2011: Jetzt geht´s los. Wir haben uns entschieden, mit zwei großen Fahrzeugen zu fahren, um die Logistik möglichst gut bewältigen zu können. Die Proben haben ergeben, dass wir mit ca. 1000 Cotoneaster, 500 Euonymus und 150 Beetpflanzen gut auskommen müssten. Da wir die Verhältnisse vor Ort nicht kennen, haben wir Leiterkarre und Schubkarre mitgenommen und alles in Stapelkisten umgepackt. Proviant ist auch ausreichend dabei.

Freitagmorgen gegen 10:00 sind wir eingetroffen. Wie erwartet, ist alles schon zugeparkt und die verbleibenden Transportwege sind schmal. Wir kommen aber mit unseren Karren gut durch. Einige fahren hier ganz wild mit Minikippern, CC-Containern und Motorollern durch die Gegend. Auch sind einige Autokräne zum Abladen im Einsatz. Vieles geht anscheinend nach dem Motto „Viel hilft viel“.

Die Pflanzarbeiten ohne Hilfsmittel wie unsere beliebten Drahtklammern sind eine echte Herausforderung, man muß sehr exakt arbeiten und viel mit der Rosenschere nachschneiden. Gegen Abend haben wir aber ein gutes Stück geschafft und sind zuversichtlich für Samstag, fertig zu werden.

Samstagmorgen geht es weiter. Ab 11:00 Uhr scheint uns die Sonne unbarmherzig auf alle freien Körperteile. Die Arbeit geht aber gut voran. Gegen 18:00 Uhr sind wir soweit fertig, dass man glaubt, nicht mehr wesentlich verbessern zu können. Schnell noch ein paar Fotos und dann nach Hause. Insgesamt haben wir zu vier Arbeitskräften zwei Tage á neun Stunden direkt am Grab verbracht. Dazu noch die Fahrt á jeweils ca. 1,5 Stunden!!! Was für ein Aufwand für eine Doppelgrabstätte. Gebraucht haben wir letztendlich 800 Cotoneaster, 400 Euonymus und 120 Beetpflanzen, so dass wir mit der Planung sehr zufrieden sind.

Hier finden Sie einige Bilder.

Februar 2011: Die Planungen für die BUGA in Koblenz laufen. Das Denkmal ist zugelost worden und wir haben einen interessanten Stein und ein spannendes Thema erhalten:“Spiel mit Farben, Akzenten und Kontrasten“. Auch die Lage der Grabstätte ist gut: Sonnig, aber Schatten frühmorgens und ab frühem Nachmittag.

Die Kollegen, die schon mehrmals teilgenommen haben, reden allerdings über horrende Zahlen zu verwendender Pflanzen. Bis zu 3000 Stück Bodendecker und 300 bis 400 Beetpflanzen für ein Doppelgrab werden veranschlagt- dies erschein uns viel, wir werden in den nächsten Tagen Probepflanzungen durchführen. Das wird eine große, aber lösbare Herausforderung!

So sieht unser Denkmal zu Beginn aus.